Komm in meine Arme, du bist mein Teig

Premiere 17.03.2010 in Tif, Staatstheater Kassel
Gefördert von der Stadt Kassel. Kulturamt.

Musik: Paul Kalkenbrenner, Beyoncé, traditionelle Wiegenlieder, Peter Fox, Apocalyptica
Konzept und Choreographie: Deborah Smith-Wicke
Es tanzen: Annika Hoffmann, Susanne Horn, Deborah Smith-Wicke

 



Zwischen durch! Zwischen Sofa und Buchregal! Busy Busy!! Kurze Abschnitte! Kurz und intensiv! Störung ist Alltag, liebevoll gemeint. Kurz berührt! Kurz still! Aushalten. Warten. Die Chancen ergreifen. Busy Busy!! Zack Zack!! Sich selbst wieder vergessen. Shhhhh! Stille!! Kurz auskosten. Ausrasten. Aufheben. FESTHALTEN!

Supermutter!!! Von der Talkshow bis zum Krabbel-Café: Überall tobt die Debatte über das ideale weibliche Lebensmodell. Warum Mütter sich gegenseitig das Leben so schwer machen. Frauen wie Familienministerin
Ursula von der Leyen, Heidi Klum, Angelina Jolie oder sogar Madonna sind lebende Vorwürfe für alle Fraktionen, weil sie scheinbar spielend Karriere-Ambitionen und eine Großfamilie unter einen Hut bringen.
Noch nie hatten Frauen einen so hohen Anspruch an sich selbst. Ganz so, als hätten sie sich aus dem Rollenpuzzle der letzten Jahrzehnte die Teile herausgepickt, die am wenigsten zusammenpassen: die nestwarme 50er-Jahre-Mutter und die selbstverwirklichte Kämpferin, die Karrierefrau und die Naturverbundene, die das Kind drei Jahre lang im handgewebten Tragetuch mit sich herumschleppt.

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